Universitätspolitik
KriSP stellt sich vor – offenes Treffen
Einschaltung
Zu einer Vorstellungsrunde und Diskussionsveranstaltung über die momentanen Studienbedingungen am Institut lädt die Initiative KriSP -Kritische Studierende Politikwissenschaft- am Freitag, 20. März 2009, ins Neue Institutsgebäude.
KriSP stellt sich vor – offenes Treffen
Freitag, 20.03.2009
17:00 Uhr
HS 2, 2. Stock NIG (Achtung Raumänderung, war ursprünglich im HS1 geplant!)
Die KriSP strebt dem Vernehmen nach eine Kandidatur auf Institutsebenen bei den im Mai dieses Jahres stattfindenden ÖH-Wahlen an.
Wir betrachten diese Ankündigung im Sinne unserer Informationstätigkeit. Jeder Gruppierung, die vorhat bei den Wahlen zur neuen STV anzutreten, räumen wir das Recht ein www.powi.at zu nützen um Verstaltungen anzukündigen oder das eigene Programm darzulegen. Entsprechende Zuschriften sind an info@powi.at zu richten.
Folgender Text wurde uns durch die Verantwortlichen übermittelt.
Studieren? 10.000,- macht das dann.
Peter Skalicky, Rektor der technischen Universität Wien wünscht sich eine Umstellung der Hochschulfinanzierung auf Studiengebühren. Studierende hätten dann Beträge in der "Größenordnung von 10.000 Euro" zu bezahlen. Sozial schlechter gestellte Studierende bekämen Stipendien und würden letztlich "in etwa" so viel zu zahlen haben, wie es jetzt schon der Fall ist. Weitere Überlegungen u.a. zum wissenschaftlichen Karrieremodell und zur Elitenbildung im Interview der Wiener Zeitung.
Neben Skalicky befindet Heinz Mayer, Dekan der rechtswissenschaftl. Fakultät in Wien, die heimischen Universitäten als "leistungsfeindlich". Er wünscht sich konkret die Abschaffung der laschen Modalitäten zur Wiederholung von Prüfungen und fordert eine bessere Vorbildung der Studieren, da die "Arbeitshaltung" von AHS-SchülerInnen "schlecht" sei und deren Kompetenzen vor allem im kurzfristigen Lernen von Stoff lägen. (Welch Überraschung, Anm.) Nachzulesen ist das Interview in der am Dienstag erscheinenden Ausgabe von "trend". (Quelle: Presseaussendung)
Einfache Plagiatsprüfung ab 17,54 € / Monat
Wie die futurezone berichtete ist es über die Website docoloc.de gegen eine Lizenzgebühr möglich, Dokumente auf Inhaltsübereinstimmungen mit Webseiten und Dokumenten aus dem Google-Index (lt. docoloc 8 Mrd.) überprüfen zu lassen. In Verwendung ist das System laut Herstellerangaben bereits u.a. durch die Wirtschaftsuniversität Wien.
Überprüft werden können PDF, Word DOC, RTF, HTML (auch Webseiten), PPT, XLS und Textdateien. Im so genannten Herkunftsreport werden nun alle gefundenen Übereinstimmungen mitsamt den entsprechenden Webquellen aufgelistet und zusätzlich im Ursprungstext, der darunter voll wiedergegeben wird, farblich markiert. Wie sieht das aus?
"..dann ist leider Hopfen und Malz verloren"
Erst kürzlich erzitterten zumindest einige Studierende des Salzburger "Fachbereichs" für Kommunikationswissenschaft. Wie powi.at nicht ganz exklusiv berichtete war Stefan Weber im Zuge seiner Recherchen - Weber schreibt ein Buch über Copy&Paste - auf ein Prachtexemplar eines mutmaßlichen Plagiats gestoßen.
unihelp.cc, das Salzburger Studierendenportal, war bislang federführend in Sachen Berichterstattung über den "umtriebigen" Wissenschaftler. Fast jede Weber-Meldung sorgte für eine kurze aber heftige Debatte zwischen meist einigen Wenigen und (so ist anzunehmen) Weber selbst unter seinem Pseudonym "sw".
"Wenn das Problem von der Öffentlichkeit und auch der Uni nicht gesehen wird, dann wird mein Kampf weitergehen müssen." So und nicht anders äußert sich Weber in einem umfangreichen Interview der Website Die Eule. Garantierter Bluthochdruck für Weber-KritikerInnen. (Foto: kfj.at)