Weiteres Deserteursdenkmal entdeckt!
Aus sicherer Quelle wurde powi.at Bildmaterial weitergeleitet, das keine Zweifel aufkommen lässt: Ein weiteres Deserteursdenkmal ist über Nacht mitten im Herzen der Stadt errichtet worden.
Nähere Recherchen legen die Vermutung nahe, dass es sich um eine Aktion aus dem vergangenheitspolitischen Spektrum handelt - der Spur wird nachgegangen.
Eine kurze Google-Suche offenbart: Bei dem Entwurf des Denkmals wurde keineswegs ein eigener Weg gewählt. Scheinbar hat man sich in Deutschland bedient. Eigentlich naheliegend, denn dort sind Wehrmachtsdeserteure schon seit längerem rehabilitiert, sogar Denkmäler wurden ihnen zu Ehren errichtet.
Nur weil man also in Deutschland vor Jahren eingesehen hat, dass die Weigerung zur Kriegsteilnahme eine Widerstandshandlung schlechtin ist, muss jetzt also in Österreich dieses Diktat der Logik übernommen werden - so jedenfalls dürfte das Planspiel dieser Kunstaktionisten aussehen.
powi.at versucht die logische Gleichung zu lösen: Als Staat, der Verantwortung für die Kriegsteilnahme an der Seite Hitlerdeutschland trägt, der also einen verbrecherischen Angriffskrieg unterstützt hat, ist es klarerweise die Pflicht jedes Österreichers in der Wehrmacht gewesen, seine Pflicht zu erfüllen - also wegzuschauen und mitzumachen.
Wo die so genannten Historiker hier die Desertion einordnen wollen bleibt einfach nur schleierhaft!
Eröffnung der Wanderausstellung zu NS-Militärjustiz nächste Woche in Berlin
Nach zweijähriger intensiver Forschungsarbeit wird die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas am 22. Juni 2007 die Wanderausstellung »Was damals Recht war ... – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht« erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. Nach der Auftaktpräsentation in der St. Johannes-Evangelist-Kirche (Auguststraße 90, 10117 Berlin-Mitte) wird die Ausstellung auch in anderen Städten gezeigt, darunter Köln, München und Freiburg.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung findet als erste Veranstaltung des umfangreichen Begleitprogramms eine Podiumsdiskussion unter dem Titel »Weiter leben« in der Französischen Botschaft in Berlin statt. Drei Verurteilte der Wehrmachtjustiz – ein Franzose, ein Österreicher und ein Deutscher – berichten hierbei von ihrer Nachkriegsgeschichte und von ihrem Kampf um Rehabilitierung in Deutschland und Österreich bzw. dem Umgang mit der Geschichte der Résistance in Frankreich.
"Das ist das Problem!"
Neues Buch sorgt für Aufklärung
Siegfried Kampl sprach im April 2005 im Bundesrat endlich offen aus, was sonst nur die schweigende Mehrheit denkt: Diejenigen, die damals die Recht-losigkeit, die Unsicherheit erleben und ertragen mussten, waren auch Menschen.
Aber wir müssen unterscheiden! Die Geschichte, die passierte, muss aufgearbeitet werden. Aber dann muss auch wirklich alles aufgearbeitet werden, und nicht nur die Geschichte der Deserteure.
Diesen Denkanstoß hat sich ein namhafter Experte am Gebiet der Vergangenheitspolitik und der Wehrmachtsforschung mit spezieller Forschungserfahrung im Bereich des so genannten "Dritten Lagers" zum Auftrag gemacht und ein Werk vorgestellt, das endlich jenen - von so genannten Historikern immer als "Pflichterfüller" bezeichneten - Wehrmachtssoldaten helfen soll, ihre eigene Geschichte mit wissenschaftlichen Fakten zu untermauern.
powi.at sprach exklusiv mit dem Autor des Buches, Herrn Ing. Posco Brockhouse of Loamsdown aus Mäder in Vorarlberg:
powi.at: Herr Loamsdown, in Ihrem Buch schreiben Sie unter anderem über den Widerstandscharakter des pflichtbewussten Soldaten...
Alarm am Heldenplatz!
Deserteursdenkmal errichtet!
Wie ein unbescholtener Bürger powi.at berichtete, wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion direkt in der Naherholungszone Heldenplatz ein Denkmal zu Ehren so genannter Wehrmachtsdeserteure errichtet - offensichtlich unter dem Eindruck der Ereignisse im deutschen Ulm.
Wie die powi.at-Recherchen gezeigt haben, scheint es sich um eine eingefäldelte Aktion diverser Befürworter zu halten. Nicht zufällig erschienen in der Wochenendausgabe der Tageszeitung "Standard" nicht weniger als zwei Artikel zum Thema Deserteure. Zu allem Überfluss erhielt der amerikanische Deserteur Agustín Aguayo gestern den Stuttgarter Friedenspreis. Wer hier noch nicht Lunte gerochen hat, dem ist nicht zu helfen!
Wer dann im Standard liest, der wird nicht überrascht: Da wird über die Verleihung eines Ehrenzeichens für die Befreiung Österreichs - gerade an einen Deserteur (!) - berichtet und anschließend auch noch ein Wissenschaftler mit den Worten zitiert, die Rehabilitierung in Österreich wäre eine "halbherzige".
powi.at wird die Vorgänge weiterhin exklusiv verfolgen! Mehr dazu im Forum.
POWI siegt gegen PKW 8:5
POWI vs. PKW Derby Rückspiel Fotogalerie
Urtümlich und ungebändigt trafen die Vertreter der beiden meistgeachteten Studienrichtungen Österreichs auf der geschichtsträchtigen Marswiese zu einer wahrhaft epischen Auseinandersetzung aufeinander. Leichtes Gesäusel des umliegenden Wienerwaldes verschluckte den Schlachtlärm, sodass außerhalb des Spielfeldes wohl kaum jemand Notiz von diesem Kampf um Ruhm und Ehre nahm. Siegreich ging letztlich die, eben durch diesen Sieg als jene definierte, bessere Mannschaft hervor - die Politikwissenschaft. Sorgfältiges Arbeiten sowie, so geht das Gerücht, echte Anstrengung, scheinen das Ergebnis maßgeblich beeinflusst zu haben.
PLUS: Die Analyse!
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Weitere zwei Mitschriften zu Einführung und Politik & Recht
Erfreuliche Neuigkeiten: Eine aktuelle (SOSE 2006), 40 Seiten umfassende Mitschrift zur VO Einführung in die Politikwissenschaft (Manoschek) kann ab heute heruntergeladen werden.
Zur Politik und Recht von Karl Ucakar gibt es weiters eine Zusammenfassung des Skriptums aus dem WS05/06 nunmehr hier.
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2 neue Mitschriften eingelangt
Die erste Mitschrift zu Grundzüge der neueren Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Franz Baltzarek) aus dem WS2005/06 kann als ergänzendes Lernmaterial für diese Vorlesung (Freies Wahlfach) gute Dienste leisten. mehr..
Zur Pflichtveranstaltung Österreich und EU (C2) von Sieglinde Rosenberger haben wir eine aktuelle Mitschrift aus dem Sommersemester 2006 erhalten. mehr..
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eVoting, die perfekte Wahlfälschung
Irgendjemand habe die Vorschriften verletzt und "vor Beginn der Wahlen herumgespielt.
Das mag und wird wahrscheinlich auch so sein, zumal der Eintrag auch ohne Unterschrift erfolgt war, bedenklich ist aber trotzdem, dass durch das Herumspielen auf Wahlcomputern offenbar wirkliche Stimmabgaben gemacht werden können, die auch gültig gewesen wären, wenn Schwarzenegger nicht selbst zur Wahl gegangen wäre.
